• Entfernung ganz oder teilweise
  • Laufende Kontrolle des Stimmbandnervs durch eine spezielle Sonde während des Eingriffs

Die Schilddrüse ist ein hormonproduzierendes Organ vor der Luftröhre. In ihr können Knoten wachsen, die eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse verursachen – mit teils erheblichen Auswirkungen auf den Stoffwechsel und der Gefahr einer bösartigen Umwandlung. Daher ist es oft nötig, die Schilddrüse ganz oder teilweise zu entfernen.

Diagnostik & Therapie

  • Blutuntersuchung der Schilddrüsenhormone
  • Szintigrafie
  • Ultraschalluntersuchung mit Hochfrequenzschallkopf

Anhand der Befunde können Sie in der viszeralchirurgischen Sprechstunde das weitere medikamentöse oder operative Vorgehen mit Ihrem Arzt besprechen.

Der hinter der Schilddrüse verlaufende Stimmbandnerv könnte bei der Operation theoretisch verletzt werden. Eine Verletzung einseitig führt zur Heiserkeit, die Verletzung beider Seiten könnte Atemnot zur Folge haben. Zu Ihrer Sicherheit und um beidseitige Schädigungen des Stimmbandnervs unter allen Umständen zu vermeiden, setzen wir in unserer Klinik das so genannte Neuromontoring (IONM) ein. Dabei können wir den sehr dünnen Nerv mit einer Sonde schneller und besser lokalisieren und seine Funktion überprüfen. 
Durch die permanente Kontrolle des Nervs während der Operation, kann der Arzt die Präparation und den Ablauf anpassen und somit das Risiko einer Schädigung minimieren.

Die Beschwerden nach der Operation sind erfreulich gering, der Aufenthalt wenige Tage lang. Die Folgen einer kompletten Entfernung der Schilddrüse: täglich eine Tablette einnehmen, das ist problemlos mit dem Alltag verträglich.