13.03.2026 | Tag der Rückengesundheit
Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in Deutschland. Studien zeigen, dass mehr als 60 Prozent der Erwachsenen innerhalb eines Jahres betroffen sind, etwa 15 Prozent leiden unter chronischen Schmerzen. Rückenbeschwerden gehören zudem zu den wichtigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und verursachen jährlich Millionen von Krankheitstagen. Neben der individuellen Belastung entstehen erhebliche volkswirtschaftliche Kosten.
Zum Tag der Rückengesundheit lenkt die ADK GmbH den Blick auf Prävention, frühzeitige Diagnostik und eine gezielte Behandlung. Die Unternehmensgruppe bietet hierfür ein breit aufgestelltes Versorgungs- und Therapieangebot.
Es ist ganz schnell passiert – aus scheinbar heiterem Himmel schießt der Schmerz in die Lendenwirbelsäule und macht den Betroffenen vorübergehend bewegungsunfähig. Ist dies ein Hexenschuss oder ein Bandscheibenvorfall? An den MVZ Standorten Ehingen und Erbach erhalten Patienten mit Rückenbeschwerden schnelle und kompetente Hilfe. Das Leistungsspektrum reicht von der differenzierten Diagnostik über konservative Therapieverfahren bis hin zu Überweisungen in spezialisierte Behandlungsbereiche. „Viele Rückenprobleme entstehen schleichend. Wer Beschwerden ernst nimmt und frühzeitig ärztlichen Rat sucht, kann damit einen chronischen Verlauf oft vermeiden. Neben der Behandlung spielt auch Prävention durch Bewegung und gezieltes Training eine wichtige Rolle. Denn heute wissen wir, dass Schonung nur in den wenigsten Fällen hilfreich ist. Insofern hat der Patient auch seinen eigenen Anteil am Behandlungserfolg“, betont der Ärztliche Leiter des MVZ und Orthopäde Thomas Koßbiehl.
In den Studios der ADK GmbH in Ehingen (S 29), Blaubeuren (mags Studio) und Langenau (Cardio Plus) werden auch physiotherapeutische Leistungen angeboten. Entscheiden sich Patienten, eine Verordnung in einer dieser Einrichtungen einzulösen, können sie von der engen Verknüpfung des physiotherapeutischen Angebots mit einem kostenpflichtigen gesundheitsfördernden Training profitieren, welches die erzielten Behandlungserfolge langfristig sichern hilft.
Für Patienten, die eine stärker ausgeprägte Symptomatik haben, bietet das Alb-Donau Klinikum Ehingen bei Bedarf eine stationäre Behandlung in der Wirbelsäulenchirurgie oder in der multimodalen Schmerztherapie an.
„Viele Erkrankungen der Wirbelsäule lassen sich heute zunächst konservativ behandeln. Wenn ein operativer Eingriff notwendig wird, stehen uns moderne, schonende Verfahren zur Verfügung. Entscheidend sind eine präzise Diagnostik und die individuell abgestimmte Therapie, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen“ betont Dr. med. Peter Stauch, Sektionsleiter für Wirbelsäulenchirurgie im Alb-Donau Klinikum Ehingen. Behandelt werden in seiner Sektion unter anderem degenerative Wirbelsäulenerkrankungen wie Spinalkanalstenosen und Bandscheibenveränderungen, Verletzungen und Frakturen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule, osteoporosebedingte Wirbelkörperveränderungen, Wirbelsäulen-Deformitäten sowie Tumor- und entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule. Zum Einsatz kommen moderne operative Verfahren, darunter minimal-invasive Techniken, navigationsgestützte Präzisionschirurgie und intraoperatives Neuromonitoring. Ziel ist eine möglichst schonende, sichere und individuell abgestimmte Behandlung.
Sind Rückenschmerzen bereits chronisch geworden, belasten sie die Patienten im Alltag in vielen Lebensbereichen. Neben Schonhaltung, Angst vor Bewegung und Frustration wegen fehlgeschlagenen Behandlungen kann der Schmerz zu körperlichem Abbau, eingeschränkter Leistungsfähigkeit, aber auch zu sozialem Rückzug, Schlafstörung und weiteren Einbußen im privaten sowie beruflichen Leben führen. In der Multimodalen Schmerztherapie unter Leitung von Dr. med. Markus Brucke, Chefarzt der Anästhesie, bietet das Alb-Donau Klinikum chronisch erkrankten Schmerzpatienten Hilfe an. Wenn zuvor ambulante Therapieversuche erfolglos geblieben sind, betreut ein interdisziplinär zusammengesetztes, mehrköpfiges Team aus erfahrenen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Pflegekräften, Physio- und Sporttherapeuten den Patienten und stimmt die Behandlung eng untereinander ab. Das Ziel der Behandlung ist die Verringerung von Schmerzen und die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit.
Damit es gar nicht so weit kommt, empfehlen Fachleute regelmäßige Bewegung, den Wechsel von Sitz- und Stehphasen, den gezielten Aufbau der Rumpfmuskulatur sowie einen bewussten Umgang mit Belastungen. Auch ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze und rückenschonende Bewegungsabläufe tragen wesentlich zur Vorbeugung bei. Die Angebote der drei Studios der ADK GmbH begleiten die Patienten von der Vorsorge über die Akutbehandlung bis zur Nachsorge und stehen durch Präventionskurse nach § 20 SGB V auch Nichtmitgliedern offen.
