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Altenpfleger mit Herz

Florian Schrems leitet seit 100 Tage den Standort Blaubeuren

„Turbulent waren die ersten Tage, es war vieles neu, aber durch learning by doing und die Unterstützung meiner Vorgesetzten bin ich sehr schnell in die vielen neuen Aufgaben hineingewachsen. Ich habe die Herausforderung des Karriereschritts angenommen und bin wirklich glücklich mit dieser Entscheidung“ sagt Schrems lächelnd.

Vor allem die viele Büroarbeit ist für den gelernten Altenpfleger ungewohnt gewesen. Er ist seit 12 Jahren bei der ADK GmbH. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Stuckateur wollte er sich damals neu orientieren. Da seine Mutter in der Pflege arbeitet, war ihm dieser Bereich nicht fremd. Er wollte im Rahmen eines FSJ im Seniorenzentrum Blaustein reinschnuppern. Die Arbeit mit alten Menschen gefiel ihm so gut, dass er anschließend die Ausbildung zum Altenpfleger in derselben Einrichtung absolvierte.

Mit der Zeit wurde ihm dabei klar, dass er gerne noch mehr Zeit für das Zwischenmenschliche haben wollte. Deshalb wechselte er vor 7 Jahren in die ambulante Pflege. Der tägliche Kontakt mit überwiegend kognitiv fitten Patienten gefällt ihm nach wie vor gut. „Es ist schön, die Menschen zu Hause betreuen zu können. Vielen ist genau das wichtig und mit unserer Arbeit tragen wir entscheidend dazu bei, diesen Wunsch so lange wie möglich erfüllen zu können“ sagt Schrems über die ambulante Altenpflege.

Schrems ist ein gutes Beispiel für die Entwicklungs- und Karrierechancen innerhalb der Pflege und speziell in einer so breit aufgestellten Gesellschaft wie der ADK GmbH. Schon jetzt sind hier Wechsel in andere Einrichtungen, Standorte und Gesellschaften möglich. Mit der generalistische Ausbildung wird dieser Vorteil sogar noch stärker zum Tragen kommen, denn damit entfällt die Festlegung auf die Altenpflege auf der einen oder die Krankenpflege auf der anderen Seite, so dass talentierte Mitarbeiter in der Pflege bei Interesse und entsprechender Eignung über alle Bereiche und Gesellschaften hinweg gefördert werden können.

Schrems ist nach wie vor wichtig, neben seiner Arbeit im Büro auch in der Pflege zu sein. Doch zu diesen gewohnten Aufgaben kamen in den letzten Monaten neue wie die Abstimmung mit den Ärzten, die er 31- Jährige gerne nachhaltig verbessern möchte. Auch Dienstpläne für die Bereiche Pflege, Hauswirtschaft und Essen auf Rädern, die Kundengewinnung und Öffentlichkeitsarbeit für seinen Standort stehen nun regelmäßig auf seiner To-Do-Liste.

Sobald es die Coronapandemie ermöglicht, möchte Schrems die Ge­legenheit nutzen, die verschiedenen Kundengruppen durch auf sie zugeschnittene Veranstaltungen noch besser kennenzulernen. Denn die Arbeit mit Menschen macht für ihn nach wie vor den ganz großen Reiz aus. Deshalb freut er sich auch, dass es inzwischen durch eine Neu­einstellung am Standort möglich ist, den teilweise verzweifelt suchenden Familien Hilfe anzubieten. Denn oft kommt eine Pflegebedürftigkeit ganz plötzlich und vieles muss organisiert werden. Die Lösungen, die Schrems mit seinem Team in Blaubeuren vom Standort im Gesundheitszentrum anbieten kann, sind dabei so individuell wie die Kunden. „Und das ist auch das Schöne an diesem Beruf: Jeder Mensch ist anders, jede Wohnung und Pflegesituation ist anders und man hat dadurch einen sehr abwechslungsreichen Tagesablauf.“